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]]>Einen Rat an die Kollegen von Cornwall Live: Crowley hielt sich nie in Cornwall auf. Man kan nichts davon in seiner Biographie oder seinen Schriften finden. Daran ändert auch nichts, dass es dort ein angeblich verfluchtes Haus gibt. Thelemiten – die Anhänger der Lehren Crowleys – verehren nicht „das Böse“, weil das Konzept von gut und böse schon gar nicht so in der Thelema auftaucht. Aber wie heißt es so schön?
We make news – not truths. (Der Redakteur)
Candice Collins, eine Anhängerin des Übernatürlichen und der Paranormalität, hat sich kürzlich auf die Sammlung okkulter Artefakte konzentriert, die sie für die Eröffnung eines Museums in der Zukunft aufbewahren möchte. Die 42-jährige Collins, bereits bekannt für ihre Sammlung an Spukpuppen, erwarb jüngst einen Anhänger aus Knochen, der auf das Jahr 1921 zurückdatiert und zusammen mit anderen Gegenständen versteigert wurde, die einst dem berüchtigten Crowley zugeschrieben wurden.

Trotz der seit langem vergangenen Zeit seines Ablebens bleibt der englische Okkultist, bekannt als „bösester Mann der Welt“, eine Figur von anhaltendem Interesse und Anstoß, besonders in Teilen Cornwalls, wo er einst Verbindungen hatte. Das verlassene Cottage, das mit seinem Namen in Verbindung gebracht wird, ist ein Ort, der weiterhin Fantasie und Furcht erregt, insbesondere seit einem ungewöhnlichen Todesfall in den 1930er Jahren.
Candice, eine Mutter von drei Kindern, war jedoch nicht abgeschreckt und erklärte, dass der Erwerb des Anhängers für sie eine besondere Freude war, wenn auch eine herausfordernde. „Nachdem ich ihn erhalten hatte, entschied ich mich, ihn genauer anzusehen, doch schon bald überkam mich eine unerklärliche Unruhe“, gestand sie. „Ich konnte es einfach nicht lassen, den Anhänger immer wieder in die Hand zu nehmen und zu halten, obwohl ich mir seiner dunklen Ausstrahlung bewusst war.“
Ihre Behauptungen, seltsame Äußerungen über die Verehrung des Teufels zu machen und von einem Sog des Anhängers gefangen zu sein, wurden von ihrem Partner Nick Pearse, einem 54-Jährigen, bestätigt. Er beschrieb, wie Candice begann, den Anhänger zu liebkosen und sich von ihrer gewohnten Persönlichkeit zu lösen, was ihn dazu veranlasste, den Gegenstand außerhalb ihrer Reichweite aufzubewahren.
Der Anhänger wird nun sicher in einem Glaskasten mit Weihwasser, Salz und Rosenkranzperlen aufbewahrt, doch Candice spürt weiterhin dessen Einfluss auf sich. „Die Energie, die von ihm ausgeht, ist etwas, das ich noch nie zuvor erlebt habe“, betonte sie, während sie nach dem Schicksal des Anhängers und seiner Sicherheit fragt. Die Macht, die von diesem Objekt ausgeht, übt eine unerklärliche Anziehungskraft aus, die sie nicht ignorieren kann.
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]]>Der Beitrag Magie ist für alle da erschien zuerst auf Tales of High Adventure.
]]>So begann Aleister Crowley seinen Abstieg in die Welt der Magie mit der Selbstverständlichkeit eines Schnäppchenjägers beim Black Friday. Er verkündete, dass Magie nicht nur für die High Society der Magier gedacht ist, sondern auch für die einfache Bevölkerung, angefangen von Bankern bis hin zu Boxern, und selbstredend, für jede unglückliche Seele dazwischen, die das Gefühl hat, dass ihr Leben einem deutschen Arthaus-Film gleicht. In Crowleys Welt ist Magie wie ein McMenü – für jeden zugänglich, egal ob man mit Krösus‘ Karte bezahlt oder mit ein paar Cent aus der Spardose.

Die meisten von uns denken bei Magie an Glitzer und Glamour aus „Harry Potter“ oder dem Trash von „I Dream of Jeannie“. Aber ist das die echte Magie, um die es hier geht? Crowley schreibt weiter, dass Magie im Grunde genommen nichts mit Fantasyfilmen zu tun hat, sondern eher ein persönlicher IKEA-Baukasten für das eigene Lebensregal sein sollte. Und das hat nichts mit Zauberstäben oder dem Drehen von magischen Kreisen zu tun, sondern einfach damit, dass jeder in seiner eigenen Perfektion badet – so wie ein Schwein im Dreck, nur ohne die Sauerei.
Aber was zur Hölle ist Magie überhaupt? Crowley definiert sie als den Versuch, die Welt nach dem eigenen Willen zu formen – eine Art DIY-Projekt für die Seele. Ich würde das noch weiter ausführen und sagen, dass es am Ende des Tages einfach nur darum geht, sich so zu verändern, dass man sich wie ein Einhorn fühlt, auch wenn man eigentlich nur ein Esel ist.
Einige von euch, die das hier lesen, könnten sich jetzt vorstellen, wie eine Gruppe von Okkultisten nackt um ein Lagerfeuer tanzt und Tarotkarten dabei benutzt, um herauszufinden, wer das nächste Opfer für den Dämonenpakt ist. Aber bevor ihr in Panik geratet, lasst mich euch beruhigen: Magie hat nur wenig mit Ritualen und noch weniger mit nackten Hinterteilen zu tun. Wobei ich das natürlich nicht ausschließen möchte. Es soll ja auch Spaß machen. Es geht einfach darum, dass jeder sein eigenes Ding durchzieht, egal ob das nun das Studieren von Sternenkonstellationen oder das Sammeln von Feenstaub ist.
Also, ihr lieben Gläubigen der Magie, packt eure Zaubersteine aus, die ihr am Bach gefunden habt und lasst uns in die Welt des Staunens eintauchen. Lasst uns mit der Wiederverzauberung beginnen!. Denn, wer braucht schon die Logik der Realität, wenn man Schabernack, Schelmentun und Wunder auf Lager hat?
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